Presse
Stadtfest 19.07.2013

    Nach fünf Schlägen ist das Stadtfest eröffnet
 

OB Thomas Sprißler wittert beim Fassanstich gestern Abend scherzhaft eine Verschwörung

Gäubote-Artikel vom 20.07.2013


Gestern Abend Fassanstich durch OB Thomas Sprißler (Mitte)
flankiert von Hopfenkönigin Melanie und Eberhard Haizmann
GB-Foto: Holom

 

Das Publikum auf dem Herrenberger Marktplatz zählte laut mit: „Eins, zwei ...“ Doch bis „drei“ kam es nicht. Denn bevor Oberbürgermeister Thomas Sprißler zum dritten Schlag auf den Zapfhahn ansetzte, überprüfte der Rathauschef erst einmal dessen richtigen Sitz. „Es schaut nach einem technischen Defekt aus“, kommentierte Philipp Jakob, der Vorsitzende der Stadtkapelle Herrenberg, Sprißlers Pause. Nach dem fünften Schlag dann steckte der Zapfhahn endgültig im Fass – und der goldene Gerstensaft floss in die Krüge. Das Stadtfest zum Abschluss der Herrenberger „Sommerfarben“ war somit eröffnet. Noch bis Sonntag wird gefeiert.

Der OB aber witterte angesichts dieser fünf Schläge eine – nicht ernst gemeinte – „Absprache“ zwischen dem Vertreter der Presse und Eberhard Haizmann, dem Chef der Hochdorfer Brauerei, die das Fass angeliefert hatte: „Beide sind vorher zusammengestanden und haben verdächtig gegrinst“, schmunzelte Sprißler. Der Schultes indes zeigte sich jedoch auch selbstkritisch: „Ich werde bis zum kommenden Jahr üben, damit ich es wieder auf dreimal schaffe.“

Hopfenkönigin als Assistentin

Vielleicht hatte sich Sprißler auch von der Hochdorfer Hopfenkönigin Melanie Teufel ablenken lassen, die erstmals in Herrenberg während des Fassanstiches auf der Bühne stand. Oder von der Stadtkapelle, die die Zeremonie musikalisch umrahmte.

Von der Bühne bot sich in diesem Jahr ein ganz anderer Blick, als noch im vergangenen Sommer: Die Tische waren nahezu voll besetzt, anstatt halb leer. „Wir haben ja auch ein Bombenwetter erwischt. Keinen Regen. Es ist fast einen Tick zu heiß“, zeigte sich Stadtkapellen- Chef Jakob trotzdem sehr zufrieden.

Den Besuchern schien dass Wetter entgegenzukommen. Wie man sich umsah, blickte man in entspannte Gesichter. Es herrschte Fest- und Feierabendlaune. „Das Ambiente mit den Fachwerkhäusern ist sehr schön. Mir gefällt es hier ungemein gut“, merkte Markus Voss an. Der 40-Jährige hatte sich zusammen mit seiner Bekannten Yvonne Döhring aus Nehren auf den Weg gemacht, um das Herrenberger Stadtfest zu besuchen.

Für den Lauffener Dieter Herrmann gab es aber noch einen weiteren Grund, das dreitägige Treiben in den Gassen nicht zu verpassen: „Ich war schon im vergangenen Jahr hier. Die Livemusik ist einfach spitze. Dafür finde ich, lohnt sich auch eine Anfahrt aus 70 Kilometer Entfernung.“ Er lauschte an der Ecke Spitalgasse/ Schulstraße den rockigen Beats der dortigen Band. Am heutigen Samstag beginnt das Stadtfest um 14 Uhr. Am Sonntag startet das Programm ab 11 Uhr.

SVEN GRUBER

 



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