Presse
Jahreshaupversammlung am 24.02.2012
    Jugendarbeit hat hohen Stellenwert
 

Stadtkapelle ehrt 57 Mitglieder

Gäubote-Artikel vom 27.02.2012

"Stillstand ist Rückschritt", stellte der Vorsitzende der Stadtkapelle, Philipp Jakob, fest und stimmte bei der Jahreshauptversammlung auf die Herausforderungen ein, welchen sich der Verein künftig stellen muss.


Von Nadine Dürr


Stadtkapellen-Vorsitzender Philipp Jakob (hinten, von links) ehrt Albert Taschner, Hartmut Noack, Adalbert Deuringer, Mathias Fischer, Helmut Marquart, Manfred Rommel, Gerhard Zieker, Arthur Meixner (sitzend, von links), Werner Schilling und Karl Sanzi
GB-Foto: Bäuerle


Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums hat für alle Vereine drastische Folgen, sagte Jakob. "Soll das Leben eines Schülers nur noch aus Schule bestehen?", hieß es in dem Bericht des Dirigenten Matthias Beno. Für Hobbys bleibe so kaum noch Zeit. Ein "Weiter-so" könne deshalb nicht das Bestreben der Stadtkapelle sein, man müsse "neue Wege beschreiten". Die offizielle Kooperation mit der Pfalzgraf-Rudolf-Schule weise bereits in eine gute Richtung, so Jakob.

Die Jugendarbeit lässt sich der Verein einiges kosten. So ist es nicht verwunderlich, dass die jungen Musiker der Stadtkapelle "in großer Zahl treu geblieben" sind, wenn auch das Durchschnittsalter der Mitglieder leicht steigt. 166 aktive Musiker, 314 fördernde Mitglieder und zwölf Ehrenmitglieder zählte der Verein am Jahresanfang - insgesamt zehn Personen weniger als noch 2011. Trotz der "wertvollen Investitionen" für die Jugendarbeit, wies der Kassenstand "ein leichtes Plus" auf. "Das brauchen wir aber auch, um die Kosten für die Jugendausgaben stemmen zu können", sagte Kassiererin Kerstin Bertinchamp.

Auch im Jugendleiterteam ist Bewegung. Nachdem Isabell Rüdenauer ihr Amt als Jugendleiterin nach fünf Jahren niederlegte, wählte die Versammlung Marion Kreis zu ihrer Nachfolgerin. An der Seite von Christian Luz wird sie ihre langjährige Erfahrung in die Jugendarbeit des Vereins einbringen können, ohne den laut Baubürgermeister Andreas Gravert "Herrenberg nicht denkbar" wäre. "Man merkt, wie viel Engagement und Know-how hier steckt."

"Unser Verein lebt"

Die Veranstaltungen im "ereignisreichen und aufregenden Jahr 2011", die Schriftführer Gerd Henßler Revue passieren ließ, belegten die Umtriebigkeit: Von der Altpapiersammlung über das Tagwachtspielen, das Benefizkonzert anlässlich der Nuklearkatastrophe von Fukushima und einen "fulminanten Auftritt" beim Europäischen Blasmusikfestival bis hin zu dem Motto-Konzert "Stars in Concert" auf dem Marktplatz reichte das Programm. "Unser Verein lebt", sagte Jakob.

57 Ehrungen hatte der Vorsitzende vorzunehmen.
Mit der Ehrennadel bedachte er Melanie Buchmüller, Tobias Neumann, Tobias Steffan und Sabine Zlatner für 15-jährige aktive Mitgliedschaft und Holger Fauß, Philipp Jakob, Thilo Marquardt, Michael Schäberle, Hans-Jörg Schill, Simone Schneider, Andrea Schönhaar, Martina Wenta und Nina Wenta für 25-jährige aktive Zugehörigkeit.
Als fördernde Mitglieder erhielten die Nadel für 25-jährige Mitgliedschaft Georg Brainig, Frank Büttner, Karl Gfrörer, Martina Gottschall, Walter Gründler, Peter Hason, Werner Haug, Mechtilde Jakob, Peter Jatzkowski, Christoph Kopp, Norbert Lachenmann, Angelika Lipp, Horst Marquardt, Thomas Münchinger, Heinz Peuser, Werner Probst, Walter Schill, Ursula Schmauz, Dieter Schnaufer, Marianne Schwerdt, Karl Sommer und Ernst Ulmer.
Dem Verein 40 Jahre fördernd treu sind Adalbert Deuringer, Mathias Fischer, Karl Hiller, Fritz Kopp, Helmut Marquart, Paul Marquart, Hartmut Noack, Manfred Rommel, Adolf Schill, Werner Schilling, Albert Taschner und Gerhard Zieker.
Über die Ehrennadel des Blasmusikverbands Baden-Württemberg freuten sich Philipp Frank, Andreas Heumesser, André Lutz und Matthias Luz für zehn Jahre und Christian Däuble, Sabine Habermaaß-Gerbith, Sonja Marquart und Tina Röhm für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft.
Karl Sanzi wurde für 50-jährige und Arthur Meixner für 60-jährige fördernde Tätigkeit mit der Diamant-Ehrennadel in Gold geehrt.

 

 
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