Presse
Neujahrskonzert der Jugend am 28.01.2012
    Patenschaft erleichtert Instrumentalunterricht
 

„Einemusikalische Reise um dieWelt“ beim Neujahrskonzert der Stadtkapellen-Jugend

Gäubote-Artikel vom 31.01.2012

„Eine musikalische Reise um die Welt“ lautete das Motto des Neujahrskonzertes der Jugend, zu dem die Stadtkapelle Herrenberg am Samstag einlud. Ein wichtiger Programmpunkt war die Unterzeichnung der Musikpatenschaft zwischen der Stadtkapelle und der Pfalzgraf-Rudolf-Schule.


Von Swantje Gerking


Rund 100 junge Bläser und Schlagzeuger saßen insgesamt auf der Bühne
GB-Fotos: Bäuerle


Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Musikschule sei der Stadtkapelle außerordentlich wichtig, betonte Philipp Jakob, der Vorsitzende der Stadtkapelle Herrenberg. Dabei verwies er auf den Umstand, dass Instrumentalunterricht wegen des Ganztagsschulbetriebs schwieriger geworden sei. Dies könne durch eine solche Musikpatenschaft erleichtert werden. Er unterschrieb das Dokument zusammen mit der Schulleiterin der Pfalzgraf-Rudolf- Schule, Gabi Weber-Urban, im Beisein der Beauftragten für Ganztagsschule, Elisabeth Schach. Im Wortlaut des Vertrages heißt es, dass die Partner sich verpflichten, „im Rahmen der jeweils eigenen Möglichkeiten sich gegenseitig musikalisch zu fördern“ und „dadurch das Musikleben ihrer Heimat zu bereichern und die Jugend des Landes an ein ehrenamtliches Engagement heranzuführen“.

Mehrstimmige und längere Stücke

Dass dies hervorragend gelingen kann, zeigten die Auftritte der Kinder und Jugendlichen im Laufe des Konzertes. Rund 100 junge Bläser und Schlagzeuger traten insgesamt auf die Bühne. Es begannen die Kinder, die erst im September mit dem Instrumentalunterricht begonnen haben und sehr kurze, auf Tonleitern basierende Stücke unisono spielten. Hier liegt der Herrenberg: „Einemusikalische Reise um dieWelt“ beim Neujahrskonzert der Stadtkapellen-Jugend Patenschaft erleichtert Instrumentalunterricht Schwerpunkt auf dem ersten Zusammenspiel und dem ersten Auftreten, was das junge Bläserteam mit Liedern aus Deutschland, Frankreich und England gut meisterte. Die Bläserklasse von Matthias Beno und die Klasse 5a der Theodor- Schüz-Realschule mit Klassenleiterin Barbara Goehring spielten je ein Stück und anschließend noch zwei Lieder gemeinsam. Eine Herausforderung – nicht nur wegen der engen Bühne. Sie spielten bereits mehrstimmig und etwas längere Stücke aus der Karibik und Amerika und auch sie zeigten sich ihrer Aufgabe gewachsen. Ebenfalls gemeinsam waren die Jugendkapelle 2 der Stadtkapelle unter Elke Lang und die Klasse 6a der Theodor-Schüz- Realschule mit der Klassenlehrerin Stephanie Schneider zu hören. Sie spielten sehr konzentriert und erfreuten mit einer großartigen Leistung, auch in puncto Intonation.

Der zweite Teil gehörte den beiden Jugendkapellen. Bereits zum zweiten Mal bei einem Neujahrskonzert dirigierte Elke Lang die zweite Kapelle, deren Mitglieder bereits zwei Jahre Bläserklasse durchlaufen haben. Gekonnt trugen die jungen Musikanten richtig lange Stücke vor, die aus allen Teilen der Welt stammten. Die Jugendkapelle 1 der Stadtkapelle wurde beim letzten Neujahrskonzert noch von Matthias Beno geleitet, heuer von ihrem neuen Leiter Branko Herbstreit. Herbstreit legt sehr viel Wert auf lebendige Interpretation der schon anspruchsvollen Stücke wie bei der Musik zu „Pirates of the Caribbean“. Nicht nur wegen der kleinen Besetzung hervorstechend war der Auftritt eines Posaunenquartetts der Musikschule, wo übrigens fast alle Nachwuchsmusiker der Stadtkapelle unterrichtet werden. Maximilian Schneider (14), Fabian Schroth (14), Tobias Busse (13) und Giuliano Maroulis (10) spielten zwei Duette in Doppelbesetzung. Geradezu professionell war ihr Auftritt, den sie mit ihrem Lehrer Vichan Molerov vorbereitet hatten.

 

 
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