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1. Ernte-Hocketse 2011
    Immer wieder auf der Suche nach Neuem
 

Herrenberg: Erste Erntehocketse der Stadtkapelle im Ottoschen Garten kommt bei den Gästen gut an

Gäubote-Artikel vom 13.09.2011

Auf Regionalität - sprich auf regionale Produkte - setzte die Herrenberger Stadtkapelle bei ihrer ersten Ernte- hocketse im Ottoschen Garten. "Wir haben uns an das Erntefest der Stadt drangehängt, also soll es auch so sein", erklärte der Vorstand der Musiker Philipp Jakob.


Von Birgit Spies


Die erste Erntehocketse der Stadtkapelle im Ottoschen Garten war ein Erfolg
GB-Fotos: Bäuerle


Der Vereinsvorsitzende Philipp Jakob listete an einem der Stehtische im Grünen auf, was alles zum Verzehr auf die Gäste wartete: Maultaschenvariationen und Vesper vom Metzger aus Herrenberg, Most und Apfelsaft von einem Vereinsmitglied, edle Tropfen aus dem Ammertal und Bier aus der Region. Im Grünen, unter Bäumen, großen Schirmen oder dem Zeltdach lud die Hocketse der Stadtkapelle zum gemütlichen Ausklang des Erntefests in Herrenberg ein.

Die Mondschein-Musikanten aus Kuppingen unter der Leitung von Wilfried Beck spielten zur Eröffnung am Samstag auf. Am Sonntag unterhielten die Schlossberggeister "im XXL-Format" die Gäste mit einer öffentlichen Generalprobe. 15 Musiker der Stadtkapelle gehören den Schlossberggeistern normalerweise an, erklärte Trompeter Helmut Stoll. Am Sonntag waren es 40, die sich unter der Leitung von Saxofonspieler Georg Schwenk darauf vorbereiteten, am Jubiläum ihres Partner-Musikvereins in Bad Schlemma aufzutreten.

Als Weinbergbesitzer und Winzer entfalten Helmut Stoll und Georg Schwenk sowie ihr Mitmusikant Andreas Fischer am Flügelhorn noch ganz andere als musikalische Talente. Der Grund, warum eine Weinlaube das Angebot auf der Erntehocketse ergänzte: Zwei liebevoll dekorierte, hölzerne Verkaufshäuschen, an denen die Musiker feine Weine aus der Unterjesinger Sonnenhalde ausschenkten. Auch seine Gläser stellte ein Unterjesinger zur Verfügung, erklärte Helmut Stoll, der dem Winzerverein in Herrenberg vorsteht.

Für Kaffee und Kuchen und auch für Waffeln sorgte die Jugendkapelle im Otto'schen Garten am Sonntag. Dient doch die ganze Veranstaltung der Musiker auch der Finanzierung der Vereins- und Jugendarbeit, dem Kauf von Noten und der Bezahlung des Dirigenten, wie der Vorsitzende Philipp Jakob erklärte. Immer wieder auf der Suche nach Neuem ist die Stadtkapelle darum. Nicht mehr so gut kamen für sie zuletzt die Herrenberger Musiktage an - in Anbetracht des "enormen Aufwands", wie ihr Vorstand deutlich machte. Dasselbe gelte für den Mittelaltermarkt. Gute Resonanz erhielt Jakob von den Gästen der ersten Erntehocketse und gute Noten für die Verpflegung und das lauschige Plätzchen im Grünen.



 


 
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