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    Tuba,Waldhorn, Posaune und Schlagzeug gesucht
 

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Stadtkapelle Herrenberg –
Besonderes Lob für die Jugendaktivitäten

Kreiszeitung Böblinger Bote - Artikel vom 08.03.2010

HERRENBERG (enk). Das Jahr 2009 war für den Musikverein Stadtkapelle rundum ein erfolg- und ereignisreiches Jahr – musikalisch, kameradschaftlich, finanziell. Lediglich beim „tiefen Blech“ in der Jugendausbildung tut sich die Stadtkapelle schwer. Und so möchte Dirigent Matthias Beno in den nächsten Jahren bei der Werbung für die Jugendausbildung den Schwerpunkt auf Tuba, Waldhorn, Posaune sowie auf das ebenfalls schwächelnde Schlagzeug legen.

Der seit einem Jahr amtierende Vorsitzende der Stadtkapelle, Philipp Jakob, verteilte viel Lob an seine Mitstreiter. Vor allem der neu geschaffene Posten der Jugendkoordinatorin als Bindeglied zwischen Jugendleitern, Eltern und Musikschule stellte sich als sehr effektiv heraus. Musikalische aber auch außermusikalische Termine wurden besucht oder ins Leben gerufen, und es gab kaum eine größere Veranstaltung in Herrenberg, bei der nicht eines der beiden Jugendorchester musizierte.

„Was hier von der Jugendkoordinatorin, den Jugendleitern, dem Jugendleiterteam und natürlich den Dirigenten geschaffen wurde“, so Philipp Jakob, „ist für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, aber auch für die musikbegeisterten Kinder außerordentlich wichtig.“ Sein spezieller Dank galt der neuen Jugendkoordinatorin Sylvia Schneider, die mit riesigem Engagement für eine voll besetzte Bläserklasse und zahlreiche neue Aktivitäten im Jugendbereich sorgte. Zudem hob Jakob das Engagement des von Andreas Marquart geleiteten Fördervereins für die Jugendarbeit hervor.

Der Dank des Vorsitzenden galt auch Dirigent Matthias Beno, der seit genau zehn Jahren den Verein dirigiert. „Dir sind das hervorragende Abschneiden der Jugend und Stadtkapelle bei den Wertungsspielen und die tollen Frühjahrs-, Advents- und Frühschoppenkonzerte zu verdanken. Aber auch mit den Bühnenshows und der Einführung des Bläserklassen-Ausbildungsmodells hast du für die Vereinsarbeit Akzente gesetzt und eine moderne Richtung vorgegeben“, sagte Jakob. Damit die Jugendarbeit noch etwas breiter aufgestellt werden kann, wurde mit Christoph Mild-Ruf ein weiterer erfahrener Dirigent hinzugenommen. Er wird künftig das Jugendorchester 2 leiten.

Dirigent Matthias Beno lobte in seinem Bericht die gute Qualität bei den Konzerten, die allesamt beim Publikum hervorragend ankamen. Lob auch für den guten Probenbesuch der Bläserklasse, der mit gut 95 Prozent hervorragend war. Beno hob aber auch warnend den Zeigefinger: „Die Zeiten der Vereinsarbeit sind in jeglicher Hinsicht härter geworden. Viele arbeiten nur noch mit, wenn es zeitlich limitiert wird“, bemerkte der Dirigent. „Probenbesuche mit 80 oder 90 Prozent werden seltener, man muss mit 75 Prozent schon zufrieden sein. Hier gilt es anzusetzen.“

Erstmals in der Vereinsgeschichte stellte die Jugendkoordinatorin Sylvia Schneider ihre Arbeit, beginnend bei der Bläserklasse über die Jugendkapellen 1 und 2 bis hin zur Eingliederung in das aktive Orchester vor.

Schriftführer Gerd Henßler ließ noch einmal die verschiedenen Termine des vergangenen Jahres Revue passieren. Höhepunkte waren die Konzerte des Vereins im Frühjahr und in der Weihnachtszeit, die Bühnenshow im Rahmen der Herrenberger Sommerfarben und der zum dritten Mal durchgeführte Mittelalter-Markt mit Ritterturnier, das aber nicht so gut besucht war. Kassiererin Kerstin Bertinchamp berichtete von der positiven Entwicklung der Finanzen, was mit der einstimmigen Entlastung von Kassiererin und Vorstand honoriert wurde.

Bürgermeisterin Gezeny als Vertreterin der Stadtverwaltung bedankte sich beim Verein für die gute Zusammenarbeit und das positive Bild des Vereins in der Öffentlichkeit. Die anschließenden Wahlen verliefen alle einstimmig und so ist auch in der Zukunft mit einer bestens aufgestellten Stadtkapelle Herrenberg zu rechnen.

Paul Schach seit 60 Jahren aktives und förderndes Mitglied

Bei den Ehrungen ging die die silberne Ehrennadel des Blasmusikverband Baden- Württemberg für 20-jährige aktive Tätigkeit an Eva Hellener, Markus Hellener und Christine Ugele. Die Vereinsehrennadel in Gold für 25-jährige aktive Vereinszugehörigkeit bekamen Tanja Rein und Michael Schönhaar. Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft wurde Christian Rehfuß jun. geehrt, für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft Hildegard Goppelt, für 60-jährige aktive und fördernde Mitgliedschaft Paul Schach.




 
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