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550 Jahre Herrenberger Stadtkapelle: Isabell Rüdenauer und Markus Fischer vertreten seit März die Jugend im Verein

Gäubote-Artikel vom 27.04.2007

Die Herrenberger Stadtkapelle feiert in diesem Jahr ihr 550-jähriges Bestehen und ist damit der älteste Musikverein Deutschlands. Der "Gäubote" stellt bis zum großen Festwochenende vom 11. bis 13. Mai in fünf Folgen für jedes volle Jahrhundert also eine Mitglieder vor, die herausragen. Entweder kraft ihres Amtes oder wegen langjähriger Zugehörigkeit. Isabell Rüdenauer (27) und Markus Fischer (18) sind Jugendleiter und stehen damit stellvertretend für den starken Nachwuchs in Reihen des Vereins.


VON HOLGER WEYHMÜLLER


Isabell Rüdenauer und Markus Fischer stehen stellvertretend für den starken Nachwuchs
in der Herrenberger Stadtkapelle beide sind Jugendleiter   GB-Foto: Bäuerle

Irgendwie war Markus Fischer schon immer bei der Herrenberger Stadtkapelle dabei. Kein Wunder: Sein Vater Andreas Fischer ist schließlich seit vielen Jahren als Trompeter mit an Bord dem mittlerweile 18-jährigen Sohn fiel gewissermaßen sowohl das Instrument als auch die Mitgliedschaft über die eigene Familienbande in den Schoß. Er ist seit nun vier Jahren bei der Formation dabei und seit März überdies Jugendleiter.

Wie Isabell Rüdenauer. Die 27-jährige Herrenbergerin spielt seit rund 13 Jahren Saxofon und kam über ihren damaligen Nachbarn zu der Gäustadt-Kapelle. Dessen Name: Thomas Wunder. Seine Funktion: Vorgänger des jetzigen StadtkapelleDirigenten Matthias Beno. Rüdenauers musikalische Wurzeln liegen allerdings nicht in der Blasmusik sondern eher im Rock. Denn ihr Vater war einst Mitglied bei den im Gäu wohlbekannten "Quietschies".

Beide schätzen an dem Orchester sowohl die gemeinsamen Feiern und die Gemeinsamkeiten als solche untereinander als auch die Konzertreisen, die beispielsweise in die Ukraine, nach Italien, Frankreich oder in die Schweiz führten. "Es ist das Gesamtpaket", sagt Isabell Rüdenauer, "denn man arbeitet zusammen und feiert zusammen." Und ihr Amtskollege ergänzt: "Mir gefällt an der Stadtkapelle einfach alles. Ich habe hier schon viele Freunde kennen gelernt." Das Fazit der beiden: "Es ist der beste Musikverein im Kreis Böblingen." In jedem Belang. Und der älteste sowieso. Die 27-Jährige: "550 Jahre, das ist einem gar nicht so bewusst. Aber ich bin trotzdem immer wieder baff, wenn jemand davon erzählt."

Jetzt heißt es volle Konzentration auf den Festakt und das große Festwochenende. Nichtsdestotrotz gibt es noch einen weiteren Titel zu verteidigen. Die Herrenberger Stadtkapelle ist nämlich Titelverteidiger beim kreisweiten Fußballturnier unter den Musikvereinen. Wie würde der "Kaiser" sagen? "Schaun mer mal."



 
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