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   Das kann in Herrenberg noch Kult werden
  Erster "Musikantenbesen" der Stadtkapelle: Volkstümliche Musik kommt an -
Die Neuauflage ist sicher
Gäubote-Artikel vom 24.10.2005

Herrenberg-Affstätt - Mit "traditioneller Blasmusik, Schlachtplatte, Most und vielem mehr" lockte der Musikverein Stadtkapelle Herrenberg am Samstag zahlreiche Besucher zur Premiere des ersten "Herrenberger Musikantenbesens" in die Affstätter Gemeindehalle. Den Charakter eines Kameradschaftsabends sollte diese Veranstaltung ursprünglich haben, doch es wurde noch ein bisschen mehr daraus.


VON JOHANNES HOF

Das kann in Herrenberg noch Kult werden", ruft Georg Schwenk, Vorsitzender des Musikvereins Stadtkapelle Herrenberg, in seiner Begrüßungsrede zum ersten "Herrenberger Musikantenbesen". Vor allem aus zwei Gründen habe man diese Veranstaltung organisiert, verrät Schwenk: Zum einen gebe es zahlreiche Vereinsmitglieder, die gerne volkstümliche Musik hörten, und denen man deshalb mit solch einem Abend eine Freude machen wollte. Zum anderen sei es den Beteiligten nach dem stressigen Jahr mit Auftritten unter anderem bei den Sommerfarben, dem Herrenberger Stadtfest und den Historischen Herrenberger Musiktagen daran gelegen gewesen, ein gemütliches Beisammensein in lockerer, kameradschaftlicher Atmosphäre zu organisieren.


Zum Auftakt gleich ein Volltreffer: Der Musikantenbesen
GB-Foto: Holom

Ursprünglich, so Schwenk, war dieser Abend in Anlehnung an das berühmte Blasorchester der "Egerländer Musikanten" unter der Überschrift "Stadtkapelle goes to Egerland" geplant gewesen. Da dieser Arbeitstitel jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß, musste ein neuer Veranstaltungstitel gesucht werden. Und so kam es, dass, auf Vorschlag des 1. Flügelhornisten Andreas Fischer, aus dem geplanten geselligen Blasmusikabend der erste "Herrenberger Musikantenbesen" wurde. Kulinarisch wurden die Gäste folglich mit einer traditionellen Schlachtplatte aus Blutwurst, Leberwurst und Kesselfleisch mit Sauerkraut und Bauernbrot verwöhnt. Wem das zu deftig war, konnte natürlich auch auf ordinären Fleischkäse zurückgreifen. Der obligatorische Getränkemix aus Bier, Most und Mostbowle tat das seine dazu, dass sich schnell die rhhichtige Stimmung in der mit 250 Sitzplätzen bestuhlten und fast voll besetzten Gemeindehalle einstellte.

Sowohl für den Unterhaltungsteil des Abends als auch die Bewirtung der Gäste waren hierbei die Mitglieder der Stadtkapelle verantwortlich. Gespielt wurde traditionelle Blasmusik Märsche, Polkas und Walzer wie etwa der Fliegermarsch aus der Operette "Der fliegende Rittmeister" von Hermann Dostal, der "Florentinermarsch" von Julius Fucik, die Polka "Rosamunde" von Jaromir Vejvoda, oder der Walzer "Wenn der Wein blüht" von Robert Payer. Aufgelockert wurde das Musikprogramm von einigen Sketchen, die ebenfalls von Mitgliedern der Stadtkapelle vorgetragen wurden. Gut unterhalten und gesättigt verließen gegen 1 Uhr die letzten Gäste die Affstätter Gemeindehalle.

"Die Veranstaltung war gut besucht", und "vor allem die Musik hat den Leuten gefallen", resümierte Georg Schwenk. Und auch das Essen schien gemundet zu haben: "Die Schlachtplatte war am Ende ausverkauft." Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, aus diesem gelungenen ersten Herrenberger Musikantenbesen eine Fortsetzungsgeschichte zu machen, meint Schwenk, ob gleich im nächsten Jahr, wisse er noch nicht, doch "wir werden das wieder machen".


 
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