Presse
 
   Im August die ersten "Historischen Musiktage"
  (Presse-Bericht von der Jahres-Hauptversammlung der Stadtkapelle vom 19.02.2005)
Kreiszeitung-Artikel vom 21.02.2005

"Es kommt nicht darauf an wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt", so der einstimmig wieder gewählte Vorsitzende der Stadtkapelle Herrenberg Georg Schwenk am Samstag bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Neu gesetzt werden sollen die Segel vor allem bei den "Herrenberger Musiktagen".

Denn ab diesem Jahr wird es in zweijährigem Rhythmus die "Historischen Herrenberger Musiktage" geben mit Ritterturnier und Mittelaltermarkt. Wenn es nach dem Willen der Stadtkapelle geht, soll der Mittelaltermarkt vom Marktplatz über die Stiftskirche bis hoch zum Schlossberg reichen. Als Höhepunkt soll dann auf dem Schlossberg ein Ritterturnier nach alten überlieferten Ritualen abgehalten werden. "Heldenhafte Ritter", wohlgemerkt alle zu Pferde, sollen schwierigste reiterliche Geschicklichkeitsübungen vorführen. Die ersten historischen Herrenberger Musiktage mit Ritterturnier und Mittelaltermarkt sollen vom 19. bis 21. August 2005 stattfinden und dann immer jährlich mit den "Herrenberger Musiktagen" mit internationalem Trachtenfestzug abwechseln.

Mit fast 100 aktiven Musikerinnen und Musikern hat das Große Blasorchester der Stadtkapelle einen Höchststand erreicht. Dies sei eine tolle Zahl, so Georg Schwenk. Trotzdem schaffe diese Masse auch Probleme: Man benötige mehr Instrumente, mehr Noten, mehr Uniformen, mindestens einen Doppelstockbus . . . Kurz gesagt: Masse habe auch ihren Preis, und so versuche der Verein möglichst viele Geldquellen zu erschließen, um diese höheren Kosten auch zu meistern. Dabei ist dem Stadtkapellen-Chef vor allem wichtig, dass Kinder mit möglichst geringem finanziellen Aufwand ein Instrument erlernen können. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit dürfe Musizieren in der Stadtkapelle kein Privileg von Besserverdienenden sein. Dirigent Matthias Beno dankte allen Musikerinnen und Musikern sowie der Vorstandschaft für ihren unermüdlichen Einsatz "für diesen tollen Verein". Auf einem guten Weg sieht er die Entwicklung der Jugendarbeit und des großen Blasorchesters. Probleme sieht Matthias Beno für die Entwicklung des Vereins, wenn Ganztagsschulen eingeführt werden. Für den Verein würden sich dabei viele Dinge zum Schlechten wenden, denn bei dreimaligem Nachmittagsunterricht sei es fraglich, wie eine gute Jugendausbildung organisiert werden soll. Verein und Schulleitungen sollten sich rechtzeitig zusammensetzen, um die neue Situation zu erörtern und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Dies könnten sein: Unterricht in der Schule als AG; Bläserklassenmodelle oder Ensemblearbeit in der Schule.

Diplommusikdirektor Matthias Beno kündigte auch die musikalischen Highlights für das Jahr 2005 an: Zu den traditionellen Konzerten im Frühjahr mit einer Leistungsschau aller vier Orchester und im Advent mit der Stadtkapelle gibt es zu den Sommerfarben am 5. Juli 2005 auf dem Herrenberger Marktplatz ein Konzert unter dem Motto "it's showtime" mit einer extravaganten Bühnen- und Orchestershow. Als Gast wird der Gospel-Chor "no voices" dabei sein.

Schriftführer Gerd Henßler erinnerte noch einmal an die Höhepunkte im Jahr 2004 und Kassierer Heinz Brenner stellte fest, dass das Jahr 2004 einen positiven Kassenabschluss hatte, was von Kassenprüfer Helmut Däuble auch bestätigt wurde. Bürgermeisterin Gabriele Getzeny übermittelte die Grüße der Stadtverwaltung und übernahm die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte.

Auch bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen: Georg Schwenk wurde einstimmig als 1. Vorsitzender gewählt und auch die anderen Mandatsträger erhielten das eindeutige Votum der Mitglieder.

Für langjährige Treue als aktive Musikerinnen und Musiker oder als Förderer des Vereins wurden geehrt: Mit der silbernen Ehrennadel des Blasmusikverbandes für 20-jährige aktives Musizieren: Tanja Rein und Michael Schönhaar. Als fördernde Mitglieder wurden geehrt für 25 Jahre Stefan Czimmer, Franz Deutsch, Kurt Dieterle, Margrit Lempert, Rainer Lempert, Siegwald Schmalenberg, Helmut Wolf; Für 40 Jahre Josef Berger, Gerhard Böhringer, Hubertus Gantner, Christian Rehfuß sen., Hella Ruthardt, Gerhard Vogt; für 50 Jahre: Wilhelm Zerweck.


 

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