Presse
 
   Bei Musiktagen sind mehr Besucher erwünscht
   Bericht von der Jahreshauptversammlung
Gäubote - Artikel vom 10.03.2003

Herrenberg - Kaum etwas zu wünschen übrig ließ man beim Rückblick auf das vergangene Jahr bei der Hauptversammlung des Musikvereins Stadtkapelle Herrenberg. Nur bei den Herrenberger Musiktagen sähen die Blasmusiker in diesem Jahr gerne mehr Besucher aus der Stadt.

Immerhin "ein wahrlich internationales Fest" stelle der Verein damit immer auf die Beine, betonte der Vorsitzende Georg Schwenk in seinem Rückblick auf das Jahr 2002. Gerade in kriegerischen Zeiten sei das besonders notwendig. Mit einem guten Programm, mit noch mehr Öffentlichkeitsarbeit, "aber vor allem mit der Mund-zu-Mund-Propaganda der Vereinsmitglieder", kündigte Schwenk an, seien in diesem Jahr wieder mehr Herrenberger zu locken.


Mit den Jugendlichen, meinte der Vorsitzende, sei die Stadtkapelle da schon ein Stück weiter. Das sogenannte "Herrenberger Modell" der musikalischen Jugendausbildung erfreue sich stetig wachsender Beliebtheit. Unter der Leitung des Dirigenten Matthias Beno durchliefen die Musikschüler nach der musikalischen Früherziehung die neugegründete Gruppe "Minnies", die Jugendgruppe und das Jugendblasorchester. Dann folge der Sprung ins aktive Orchester des Vereins.


Und weil all dies viel Engagement verlangt, gab es für eine ganze Reihe verdienter Aktiver gebührenden Applaus, der vielleicht genauso gut auch den applaudierenden Mitgliedern selbst hätte gelten können: Schriftführerin Monika Fleischhauer berichtete von zahlreichen Proben und Auftritten, die die Musiker erfolgreich hinter sich gebracht hatten. Beim ersten Bürgertreff im Januar hatte man etwa gespielt, auf dem Stadtfest oder bei der Herbstschau und sein Können beim Kreisjugendmusiktag präsentiert.


"Das Jahr war von vielen Aktivitäten geprägt", stimmte der Vorsitzende dem Bericht des Dirigenten, Musikervorstandes und Jugendleiters Matthias Beno zu, der selbst am Abend verhindert war. Für mehrere Projekte hatte Beno danach die Verantwortung getragen, so zum Beispiel für das Jugendkritikspiel der Jugendkapelle ("mit hervorragendem Erfolg") oder die Erarbeitung einer Orchester- und Bühnenshow anlässlich der Herrenberger Musiktage, die für "ein volles Haus" gesorgt habe. Seine Schlussfolgerung: "Gute Musik kommt nicht von alleine", die Quote des Probenbesuchs von 80 Prozent sei durchaus noch steigerungsfähig. Er appelliere deshalb für dieses Jahr, zitierte Vorsitzender Schwenk den Dirigenten, an die Verantwortung der Musiker.


Deutlicher Gewinn


Die hatte Kassier Andreas Fischer in seinem Metier laut Kassenprüfung hervorragend wahrgenommen. Sogar einen deutlichen Gewinn hatte der Verein im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Bekam Fischer seinen Applaus für die gut geführte Kasse, ehrte der Vorsitzende einige Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft: Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre als Fördermitglied erhielten Elisabeth Dilger, Erwin Jacob und Franz-Wilhelm Osterkamp. Für die 40-jährige Fördermitgliedschaft bekam Herbert Brösamle die goldene Ehrennadel - und die scherzhafte Bemerkung des Vorsitzenden, als Rentner "hädsch ja Zeit zom Schaffa bei ons".


Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft brachte Sabrina Eitelbuß, Daniel Tobeler und Thomas Widmann die bronzene Ehrennadel des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg ein. Die silberne Ehrennadel des Vereins für 15 Jahre als aktives Mitglied nahmen Michael Däuble, Sebastian Fleischhauer und Marion Kreis entgegen. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft steckte der Vorsitzende den Musikern Mirjam Brösamle, Angelika Konrad und Frank Wüst die goldene Ehrennadel des Herrenberger Vereins an.


Blieb nur noch zu hoffen, dass keine der geplanten Veranstaltungen mehr wegen Krankheit ausfallen muss - so wie der Pferdemarkt, bemerkte Georg Schwenk, "weil die Pferde g`huschded hen".



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